Erfahren Sie, wie George Soros an der London School of Economics durch Karl Popper und die Philosophie des Zweifels geprägt wurde. Ein Blick auf Fehlbarkeit und Freiheit.

Eine wissenschaftliche Theorie ist nur dann wirklich wissenschaftlich, wenn man sie theoretisch widerlegen kann. Wir können die absolute Wahrheit nie besitzen, wir können uns ihr nur schrittweise annähern, indem wir unsere Fehler aussortieren.
Karl popper und George soros







Karl Popper war für George Soros weit mehr als nur ein Tutor an der London School of Economics. In einer Zeit des Leerlaufs nach seinen Prüfungen vertiefte sich Soros in Poppers Werk „Die offene Gesellschaft und ihre Feinde“. Diese Begegnung half ihm dabei, seine persönlichen Erfahrungen mit dem Totalitarismus in Ungarn intellektuell zu verarbeiten. Jackson und Miles beschreiben dies als einen Schicksalsmoment, der Soros' Denken über die Fehlbarkeit des Menschen und die Struktur der Gesellschaft maßgeblich beeinflusste.
George Soros fand in Karl Poppers Buch eine theoretische Grundlage für das, was er während seiner Flucht vor den Nazis und den Kommunisten in Ungarn erlebt hatte. Das Werk setzt sich kritisch mit dem Totalitarismus auseinander und verteidigt die Freiheit. Für Soros boten Poppers Thesen eine Möglichkeit, die Schrecken der Unterdrückung greifbar zu machen. Wie Jackson im Gespräch mit Miles erklärt, bildete diese Philosophie das Fundament für Soros' späteres Verständnis von einer offenen Gesellschaft.
Während George Soros bei Karl Popper lernte, dass Menschen aufgrund ihrer Fehlbarkeit niemals die ganze Wahrheit kennen können, vermittelte die damalige Wirtschaftstheorie ein ganz anderes Bild. Jackson erläutert, dass Soros in den Vorlesungen an der London School of Economics einen massiven Widerspruch bemerkte. Die Ökonomen behaupteten oft das Gegenteil von Poppers Lehre der Fehlbarkeit. Dieser Konflikt zwischen philosophischem Zweifel und ökonomischen Dogmen prägte Soros' kritische Sicht auf die Märkte und die Gesellschaft nachhaltig.
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