Wie wird man eigentlich Bundespräsident? Erfahre alles über den Weg ins Schloss Bellevue, die rechtlichen Hürden im Grundgesetz und die politische Karriere.

Die Macht des Bundespräsidenten liegt im Wort: Er muss mahnen, warnen und ermutigen, um den Diskurs eines ganzen Landes zu verschieben.
Lebensrat wenn man träumt der Bundespräsident werden möchte. Und in der Politik sich einzumischen um das Land positiv beeinflussen kann.








Laut dem Grundgesetz gibt es für das Amt im Schloss Bellevue nur wenige harte rechtliche Hürden. Um als Bundespräsident wählbar zu sein, muss man die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen und das 40. Lebensjahr vollendet haben. Wie Miles im Podcast erklärt, ist eine juristische Ausbildung oder eine vorherige Karriere als Minister zwar oft bei Personen wie Frank-Walter Steinmeier zu sehen, rechtlich gesehen ist dies jedoch keine zwingende Pflicht für eine Kandidatur.
Obwohl theoretisch fast jeder Deutsche ab 40 Jahren kandidieren darf, kann man sich nicht einfach selbst auf den Stimmzettel setzen. Der Weg ins Schloss Bellevue erfordert, dass man von Mitgliedern der Bundesversammlung vorgeschlagen wird. Es reicht also nicht aus, nur den Wunsch zu haben, das Land zu repräsentieren; man benötigt die Unterstützung aus dem politischen Raum, um offiziell als Kandidat für die Wahl zum Bundespräsidenten gewertet zu werden.
Lena und Miles diskutieren, dass viele Menschen glauben, man bräuchte ein Jura-Diplom oder mehrere Ministerposten für das höchste Staatsamt. Ein Blick auf die Biografie von Frank-Walter Steinmeier zeigt zwar ein solches Muster, da er vor seiner Wahl zum zwölften Bundespräsidenten im Jahr 2017 Außenminister war. Dennoch betont Miles, dass das Gesetz hier sehr offen ist und keine spezifische berufliche Laufbahn vorschreibt, um das Land offiziell zu repräsentieren.
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