Erfahren Sie, wie William Friedkin das Hongkong-Actionkino prägte. Lena und Miles analysieren den Einfluss von The French Connection auf John Woo und The Killer.

Beide Regisseure nutzen die Action nicht nur als Schauwert, sondern als äußeres Zeichen für das Innenleben dieser Männer. Es geht darum, dass der Zuschauer die Verzweiflung des Helden spürt.
Was verbindet john woos the killer und friedkins french connection?


Laut Miles ist John Woo ein großer Bewunderer von William Friedkin und nennt ihn oft als einen seiner Favoriten. Besonders die Art und Weise, wie Friedkin in Filmen wie The French Connection experimentelle Techniken in einem Mainstream-Gewand präsentierte, faszinierte Woo nachhaltig. Diese Verbindung bildet eine künstlerische Brücke zwischen dem schmutzigen New Yorker Cop-Thriller der Siebziger und dem stylischen Hongkong-Actionkino der Achtziger Jahre, wobei Woo Friedkins Fähigkeit schätzt, Genre-Tropen völlig neu zu erfinden.
Der Klassiker The Killer aus dem Jahr 1989 mit Chow Yun-fat gilt als Meilenstein des Hongkong-Actionfilms. Lena erklärt, dass John Woo diesen Film zwar als Action-Kino inszenierte, aber unter der Oberfläche künstlerisch neue Wege ging, inspiriert durch westliche Vorbilder wie William Friedkin. Der Film zeigt die für Woo typische opernhafte Gewalt, die ihre Wurzeln teilweise in den innovativen und körnigen Inszenierungen des US-Kinos der siebziger Jahre hat.
Obwohl die körnigen Straßen von Brooklyn und die Teehäuser von Hongkong optisch Welten trennen, gibt es laut Lena und Miles eine klare Verbindung in der Filmgeschichte. Regisseure wie John Woo saugten die Stilmittel des Weltkinos auf und transformierten die rohe Energie von Filmen wie The French Connection in ihre eigene, hochstilisierte Ästhetik. Dieser Austausch führte dazu, dass klassische Action-Elemente mit künstlerischen Experimenten kombiniert wurden, was den Erfolg beider Genres maßgeblich beeinflusste.
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