Jules Gabriel Verne (1828–1905) ist der französische Autor von Von der Erde zum Mond und eine wegweisende Figur, die oft als „Vater der Science-Fiction“ bezeichnet wird. Dieser 1865 veröffentlichte wissenschaftliche Abenteuerroman erforscht die Raumfahrt mit bemerkenswerter wissenschaftlicher Genauigkeit und nahm technologische Fortschritte Jahrzehnte vor ihrer Realisierung vorweg. Vernes Faszination für Geografie, Entdeckungsreisen und aufkommende Technologien prägte seine ikonische Serie Voyages Extraordinaires, die in Zusammenarbeit mit dem Verleger Pierre-Jules Hetzel entstand.
Zu seinen weiteren berühmten Werken gehören Die Reise zum Mittelpunkt der Erde, Zwanzigtausend Meilen unter dem Meer und In achtzig Tagen um die Welt – Romane, die präzise wissenschaftliche Forschung mit fantasievollem Erzählen verbinden. Vernes Fähigkeit, Innovationen wie U-Boote und Mondmissionen vorherzusagen, entsprang seiner intensiven Beschäftigung mit der wissenschaftlichen Literatur des 19. Jahrhunderts und seinem Hintergrund als versierter Amateurgeograf und Segler.
Seit 1979 ist Verne der am zweithäufigsten übersetzte Autor der Welt – er rangiert hinter Agatha Christie und vor William Shakespeare –, wobei seine Werke weltweit für Film, Fernsehen, Theater und Oper adaptiert wurden.